Ziviltechniker Elektrotechnik

Funktionale Sicherheit (SIL, PL)

Home  /  Ziviltechniker Elektrotechnik  /  Funktionale Sicherheit (SIL, PL)

Ziviltechniker Elektrotechnik – Funktionale Sicherheit (SIL, PL)

Wie soll ein erkanntes Risiko nun reduziert werden?

Ist SIL (Safety Integrated Level) oder PL (Performance Level) überhaupt notwendig?

Die einwandfreie Funktion der Anlagen bzw. Maschinen steht verständlicherweise im Vordergrund, jedoch werden die Sicherheitsfunktionen leider vielfach vernachlässigt oder überhaupt vergessen. Im Nachhinein eine Maschine oder Anlage mit Funktionaler Sicherheit zu ertüchtigen ist großteils nur sehr schwer möglich und mit sehr hohen Kosten verbunden. Wird der Sicherheit nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, können im schlimmsten Fall neben dem Tod von Personen auch enorme Schadenersatzansprüche, Reputationsverlust sowie entsprechende Haftungen für die Verantwortlichen verbunden sein.
Funktionale Sicherheit - SPS
Funktionale Sicherheit ist heutzutage kaum mehr wegzudenken. Während bis vor einigen Jahren noch einfache Schützsteuerungen für Sicherheitsfunktionen verwendet wurden, werden jetzt viele dieser durch moderne Fehlersichere Speicherprogrammierbare Steuerungen (F-SPS) ersetzt. Aber auch neue Steuerungen werden fast ausschließlich mit SPS bzw. F-SPS aufgebaut. Dadurch wird im Schaltschrank wesentlich weniger Platz benötigt und es sind auch viel komplexere Aufbauten und Verknüpfungen möglich. Bei der Realisierung sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten.
Funktionale Sicherheit -
 Frequenzverlauf

Bei Maschinen stellen sowohl die EN 62061[1] als auch die beiden Teile der EN ISO 13849[2] den „Stand der Technik“ dar. Während die EN 62061 das Sicherheitsniveau mit SIL (Safety Integrated Level) definiert, wird bei der EN ISO 13849 das Sicherheitsniveau mit PL (Performance Level) festgelegt. Sowohl die EN 62061 als auch die EN ISO 13849 sind in der Liste der harmonisierten Normen zur Maschinenrichtlinie angeführt und haben bereits seit ein paar Jahren die EN 954[3] abgelöst.

In der Prozessindustrie stellt die dreiteilige EN 61511[4] das grundlegende Rüstzeug zur Festlegung von Sicherheitsanforderungen dar. Dabei wird das Sicherheitsniveau mit SIL (Safety Integrated Level) festgelegt.

Zur Erhöhung des firmeninternen Wissens im Zusammenhang mit Funktionaler Sicherheit biete ich sowohl zur Maschinensicherheit als auch zur Prozesssicherheit praxisbezogene Seminare in Ihrem Unternehmen an. Seminar Funktionale Sicherheit – Maschinen, Seminar Funktionale Sicherheit – Prozessindustrie

In gemeinsamer Abstimmung mit Ihnen führe ich Beratungen, Planungen und Prüfungen direkt bei Ihnen vor Ort durch oder auch bei mir in der Kanzlei.

Wenn Sie sich nicht vom Abkürzungsdschungel der Funktionalen Sicherheit wie z. B. SIL, PL, HFT, SFF, CCF, KAT., DC „erschlagen“ lassen wollen und professionelle Unterstützung benötigen, können Sie mich unter
office@zt-haiden.at oder +43 (0) 676 43 149 31 kontaktieren.

Referenzen
1    OVE EN 62061 „Sicherheit von Maschinen – Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer, elektronischer und       programmierbarer elektronischer Steuerungssysteme“
2    ÖVE/ÖNORM EN ISO 13849 „Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen“
3    ÖVE/ÖNORM EN 954 „Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen“
4    ÖVE/ÖNORM EN 61511 „Funktionale Sicherheit – Sicherheitstechnische Systeme für die Prozessindustrie“